Donnerstag, 13. Juni 2013

Schwulenfeinlicher Buchladen?

Schwulenfeindliche Buchläden?!

Beim surfen auf Facebook habe ich gerade einen Artikel entdeckt, der mich ziemlich schockiert hat. Offenbar hat die Buchhandelskette Weltbild, die der katholischen Kirche Deutschland gehört, die Zusammenarbeit mit einem kanadischen Verlag gekündigt, weil der Bücher von schwulen Autoren in Programm hat. Eine kurze Internetrecherche hat ergeben, dass es nicht das erste Mal ist, dass Weltbild sein Programm "bereinigt". Auch das Aufklärungsbuch "Make Love" wurde offenbar aus dem Sortiment genommen (klick). Gleichzeitig verdient man mit Erotik-Büchern weiterhin gutes Geld, so wird der Bestseller "Shades of Grey" gerade mit einer großen Aktion beworben. Sex ist also kein Problem, solange dabei genügend Cash in die Kasse fliesst?! Angesichts solcher Doppelmoral kann ich nur den Kopf schütteln.


Für mich ist die Situation klar: wer Autoren und Verlage nur aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, hat mich als Kundin definitiv verloren! Es gibt genug kleine Buchläden, die um ihre Existenz kämpfen, da werde ich mit meinem Kaufverhalten sicher nicht homophobe Geschäftspraktiken unterstützen!

Hier der Link:

kurier.at/kultur/literatur/weltbild-verlag-ein-weltbild-ohne-schwule/15.661.137

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