Donnerstag, 19. September 2013

Rezi Sonja Rossi - Fucking Berlin

Sonja Rossi - Fucking Berlin

Autor: Sonja Rossi
Titel: Fucking Berlin
Verlag: Ullstein Taschenbuch
ISBN 10:3548372643
ISBN 13:978-3548372648
Erschienen: 2008
Seiten: 280

Die Autorin:

Sonja Rossi wurde in Italien geboren. Sie ist Mitte zwanzig, lebt in Berlin, studiert Mathematik und hat einen Sohn.

Klappentext:

Hauptfach Mathematik, Nebenfach Prostitution - ein Leben zwischen Uni und Rotlicht

Sie wohnt in Berlin, studiert Mathematik und trifft sich am Wochenende mit Freunden. Eine normale junge Frau - auf den ersten Blick. Denn sie hat noch einen Job: Sie verkauft ihren Körper. Und sieht darin auch kein Problem. Wie kommt man als Studentin ins Rotlichtmilieu? Wie ist das, wenn man sich zum ersten mal einem Freier hingibt? Wie erlebt man den Alltag mit Kunden und Kolleginnen? Wie kriegt man Studium, Partnerschaft und Prostitution unter einen Hut?

Ein autobiografisches Bekenntnis zur käuflichen Liebe - und die freimütige Schilderung eines Doppellebens.

Meine Meinung:

Die autorin hat einen tollen Schreibstil und das Buch ist so geschrieben, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Sonja schreibt, wie sie nach Deutschland kam und hier ein studium im Fach Mathematik angefangen hat. Wie sie ihrem polnischen Freund (und späteren Ehemann) kennen und lkieben gelernt hat und was es mit ihm uns seinem lebensstil für probleme gab. Über Ladja hate ich mich mehr wie einmal geärgert und ich hätte ihm viel früher der Laufpass gegeben.

Da das Geld knapp ist und sonja mehrmals pleite ist, sucht sie einen Job. Da Call-Center und "Serviermaus" finanziell nicht viel abwerfen, aber jede menge zeit kosten, fängt sie zunächst bei einem Erotik-Chat an. Während der Arbeitszeit muss sich sich per Webcam nackt zeigen und mit den Männern flirten. Bald gibt es aber mit dem Chef probleme und sie kündigt.

Danach folgen mehrere Massagesalons, Bordelle, dann wieder massagesalons. Zwischenndurch geht sie auf "Termin" in Bordellen in Freiburg, der Schweiz und München.

und dann wird sie schwanger und muass überlegen wie es weitergeht...

Ich fand die Geschichte sehr interessant und zum anderen hat sie mich auch nachdenklich gemacht. Ich könnte meinen Körper nie verkaufen und ziehe aus dem Grund meinen Hut vor der Autorin

Fazit:

Ein toller Erfahrungsbericht über einen Berufszweig, den die meisten niemals kennenlernen bzw. ausüben werden.

Note: 1 (Schulnotensystem)

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