Mittwoch, 11. Dezember 2013

Rezi - Hans-Jürgen Heinicke - Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg

Haus-Jürgen Heinicke - Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg

Autor: Hans-Jürgen Heinicke
Titel: Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg
Untertitel: Fundstücke eines Wohnungsauflösers
Verlag: Fischer
ISBN-10: 3596195209
ISBN-13: 978-3596195206
Erschienen: 2012
Seiten: 256

Der Autor:

Hans-Jürgen heinicke, geboren 1951 in Görlitz. Er lernte Betriebsschlosser, holte das Abitur per Abendschule nach, arbeitete später bei der DEFA als Resiquitör und begann noch in der DDR, alte Möbel und antiquitäten zu sammeln. Hans-Jürgen heinicke hat 30 jahre Erfahrung im wohnungsaufösen, Nachlassverwalten und Schätzen von antiquitäten. Er lebt in Berlin.

Klappentext:

"Man weiss nie, was man findet. Das ist das Spannende an dem Job!"

Hans-Jürgen Heinicke ist seit 30 jahren professioneller Wohnungsauflöser und kommt mit dem Treibgut aus vielen gelebten Leben in Berührung. Deswegen ist er außerdem Psychologe, Dedektiv, Archolge und Schatzsucher in einem. Mit feinem Gespür für die Schicksale hinter den Dingen sammelt er Geschichten, die nur das echte Leben schreiben kann.

Beste Stelle im Buch:

"... einmal rief mich ein anwalt an, der als Nachlasspfleger bestellt worden war. Es ging um eine Wohnung in Kreuzberg. viel sei dort nicht zu holen, sagte er, bis auf die Küche gäbe es kaum Möbel, nur Regale - und ansonsten ein paar Bücher.  Auf meine Nachfrage, ob er diese Angabe vielleicht etwas konkretisieren könne, meinte er: "Schwer zu sagen, zirka tausend." Ich gebe zu, dass ich bei "ein paar" nicht an diese Größenordnung gedacht hätte. Wer aber glaubt, das sei jetzt die Pointe gewesen, der irrt.

....

Erst einmal stapfte ich ohne Kisten die Treppen hoch. Der Anwalt öffnete die Tür. Mein erster Gedanke, nachdem ich einen Fuß in die Wohnung gesetzt hatte: Aha, mal alle bücher im flur, wie prakt...! Doch die letzte Silbe dachte ich schon nicht mehr.. Die muss in irgendeiner Gehirnwindung steckengeblieben sein.

Inzwischen hatte ich den Flur hinter mir gelassen und befand mich im nächsten Zimmer. Auch das stand voller Bücher......

Das Ausräumen dauerte zwei Wochen. ein Bekannter half mir dabei, allein hätte ich ewig gebraucht. ...

Immerhin waren es fast zwölftauschend, für mein Verständnis also etwas mehr ale ein paar."

Meine Meinung:

Der Schreibstil des Buches ist sehr gut. Man kann dem Bucht gut folgen und es ist einfach zu lesen.

Hans-Jürgen heinicke erzählt teilweise aus seinem Leben. Was er früher gemacht hat, wie es sich in der DDR lebte, wie er zu seinem jetztigen Beruf gekommen ist. Dann erzählt er von verschiedenen Aufträgen und woher er sie bekommt. Was er so in den wohnungen gefunden hat und was er wo verkauft hat ect.

Das uch insgesamt ist nicht spektakulär. Hans-Jürgen heinicke springt oft in seinen erzählungen "Durch mehrere Wohnungen". er schreibt über interessante bücher, Gemälde und über Müll, den er so findet. Insagesamt regt das buch aber sehr zu Nachdenken an. Über das eigenen leben, über den tod und über nützliche und überflüssige Sachen.

Fazit: 

Ein sehr ruhiges Buch, welches zuum Nachdenken anregt. Allerdings hatte ich mir ein wenig was anderes versprochen nachdem Klappentext.

Note: 3 (Schulnotensystem)











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