Mittwoch, 18. Dezember 2013

Rezi - Saci Lloyd - Euer schönes Leben kotzt mich an

Saci Lloyd - euer schönes Leben kotzt mich an

Autor: Saci Lloyd
Titel: Euer schönes Leben kotzt mich an
Untertitel: Ein Umweltroman aus dem Jahr 2015
Originaltitel: The Carbon Diaries
Verlag: Arena
ISBN-10: 3401064150
ISBN-13: 978-3401064154
Erschienen: 2009
Seiten: 343

Die Autorin: 

Saci Lloyd, Jahrgang 1976, hat einige Jahre in der filbranche gearbeitet und mehrere Drehbücher verfasst, ehe sie an einem college zu arbeiten begann. Dort bettreut sie die Abteilung Medien. "Euer schönes Leben kotzt mich an" ist ihr erste Roman.

Klappentext:

London 2015. Die britische Regierung erlässt ein Gesetz, um den CO2-Verbrauch zu reduzieren. Jeder Bürger muss von nun an mit seiner CO2-Card für den gewohnten Luxus bezahlen.

Urlaub auf Ibiza, ein gemütlich-warmer Winterabend vor dem Fernseher, zu tanzen in die diskos mit Lichtrefflektion, ein paar Eiswürfel im Drink - das alles gehört der Vergangenheit an. Doch es gibt dringlichere Probleme. Stromausfälle, wirbelstürme und überschwemmungen sind an der tagesordnung. Und plötzlich zählt nur noch eins: Überleben.

Meine Meinung:

Der Schreibstil war klasse. Das Ganze ist nämlich das Tagebuch der 15 Jahre alten Laura Brown und lies sich somit super lesen Und man kann gut mitverfolgen was wann passiert.

Das Buch besteht (wie schon erwähnt) aud den Tagbucheinträgen der Lauras Brown. ein ganz normales 15 Jahre altes Mädchen, was in einer Band spielt und zusammen mit Ihren eltern Nick und Julia Brown und ihrer Schwester Kim in London lebt. Zum 08.01.2015 geht die Rationierung los und jeder muss mit seiner Co2_Card bezhalen. egal, ob er TV sehen will, mit dem Bus fahren will oder duschen will. Laura findet das Scheiße, weil sie eigentlich ein ganz normaler Teenager sein will. Kim kann sich zunächst gar nicht damit abfnden und hält sich einfach nicht an die Regeln.

Leider wird das Card-system nicht richtig beschrieben und man erfährt nur kleine Häppchen davon, weil schon nach wenigen Tagen die 1. Katastrophe über england hereinbricht. Es kommt ein sehr klater winter mit viel Schnee und Minustemperaturen und frankreich, stellt die Gaslieferung komplett ein und Dänemark liefert nur noch 50% und die Kraftwerke in England schaffen es nicht, den Rest aufzubringen und werden teilweise sogar abgestellt. Folge: Es gibtr keine Heizung mehr und viele Stromausfälle.

Und dann kommt eine Katastrophe nach der anderen und anstatt den schwierigen Alltag so zu beschreiben, macht das Ganze das Buch doch sehr unrealistisch, sodass ich fast die Lust verlor es zu lesen. dazu dann noch familiere Probleme, eine Mutter die sich plötzlich selbstverwirklichen will, ein Vater der seinen job verliert und dann total mit seinen Ansichten und handlungen übertreibt..... - einfach too much.

Insgesamt zwar ein wichtiges Thema, aber so übertrieben dargestellt, das das Buch eher ins Genre Science Fiction gehört und für mich sehr an Glaubwürdigkeit verloren hat.

Fazit:

Eine interessantes Thema und auch ein wichtiges Thema, aber so übertrieben dargestellt, das es in Genre Scienes fiction gehört und nichts mehr mit einem tollen Buch zu tun hatte. Gute grundidee, schlechte Umsetzung

Note: 5 (Schulnotensystem)


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