Donnerstag, 30. Januar 2014

Rezi - Tim Benit und Anna Delegra - Ich bin aber auch ein Notfall

Tim Benit und Anna Delegra - Ich bin aber auch ein Notfall

Autor: Tim Benit und Anna Delegra
Titel: Ich bin aber auch ein Notfall
Untertitel: Skurrile Geschichten aus dem Alltag in der Notaufnahme
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
ISBN-10: 3862652092
ISBN-13: 978-3862652099
Erschienen: 2013
Seiten: 336

Cover:




Die Autoren:

Tim Benit erblickte 1982 im Rahmen einer geplanten geburt das Licht der welt. Nach dem Abitur ein direkter Übergang zum Zivildienst, worauf eine Orientierungsphase als Praktikant im Gesundheitswesen folgte. Schlussendlich brachte die Ausblindung zum Gesundheits- und Krankenpfleger-Sicherheit: Die Notaufnahme sollte es sein.

Anna Delegra wurde 1986 an einem Donnerstag geboren. Nach dem Abitur zog es sie in die Großstadt. Schon während der ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin merkte sie, dass die arbeit in der Notaufnahme ihr das gibt, was sie sich wünscht: nervenkitzel, Abwechslung und ständig neue Herausforderungen.

Klappentext:

Wenn das Notfalltelefon auf der Station klingelt, ist Alarm angesagt und alles muss ganz schnell gehen. Was für einen Patienten man als Nächstes reinbekommt, weiß man nie so genau, und manchmal zählt jede Sekunde, um ein menschenleben zu retten - das ist routine in der Notaufnahme.

In "Ich bin aber auch ein Notfall" berichten die jungen Krankenpflegekräfte Tim Benit und Anna Delegra aus ihrem tubulenten bis skurrilen Berufsalltag in der Notaufnahme. Sie schildern dramatische Szenen auf dem Krankenhausfluren, erzählen Bewegendes aus den patientenakten und decken auf, was für Kuriositäten entstehen, wenn Körper, Geist und Seele nicht im einkalg sind.

Die unterhaltsamen, kurzweiligen Geschichten zeigen, wie es die beiden Pflegekräfte mit Gelassenheit und Zuversicht, zusammengebissenen Zähnen, einer gehörigen Portion Mitgefühl und nicht zuletzt der richtigen prise Humor und Selbstironie schaffen, mit jeder Herausforderung fertigzuwerden - komme, was wolle!

Beste Textstelle:

Seite 24:

...Frau F. ist im Gesicht rot wie eine tomate. Sie will schreien, kann aber nicht Jeder Versuch endet in einem beänstigenden Röcheln.

.....

Die "Gillzange" steckt tief in ihrem Hals. Dr. eotik beeindruckt das gezappel der Patientin überhaupt nicht. Er kann gut fummeln. Fein säuberlich holt er frau F. etwas aus dem Rachen heraus. Was ist das? Es sieht aus wie Fleisch. Da steckte ihr einriesiges Stück Lebekäse im hals - kein wunder, dass sie keine Luft bekam.

Lautstark und schwallartig übergibt sich die Patientin quer durch den Raum. Alle springen zur Seite. Nur einer schafft es nicht.....Armer Tim!

Ans Tageslicht kommet der gesamte Inhalt eines Kühlschrankes: ein paar Stücke Leberkäse, jede Menge Rüherei, eine halbe Packung wiener, ein paar Brocken Salami. Die reinste Fressorgie muss das gewesen sein. Das hätte für ein Picknick für das gesamte Team der Notaufnahme gereicht.

....

Während unsere Putzfrau Betty den riesigen haufen Erbrochenes auf dem Boden ein einem "Ab morgen ist Schluss, ich suche mir einen anderen Job" beseitigt, denke ich mir: "Guten Appetit"

Meine Meinung:

Der Schjreibstil des buches ist super. es lässt sichwunderbar lesen. Es gibt insgesamt 18 Kapitel, die entwerder von Tim oder von Anne geschrieben sind. Nur das 1. Kapitel ist von beiden gemeinsam.

Das Buch ist sehr abwechslungsreich. Es reicht von echten Notfällen, über Alkoholleichen und dorgenabhängige bis hin zu einer Geburt. Auch Sexunfälle und gynäkologische Probleme werden angesprochen ebenso wie Fälle, denen nicht mehr geholfen werden kann. Dazu geben Timm und Anna Einblicke in ihr Arbeitsleben, ihre Gedanken und ihr Privatleben.

Das einzigste was mich gestört hat ist das dauernde Gemeckere der Beiden, über den schichtdienst, das sie keine Lust haben zu arbeiten, das sie jetzt lieber freizeit hätten, über die Patienten, die laufend aufs Klo wollen ect. also so ganz der Ttraumberuf kann es dann ja doch nicht sein und teilweise fühlte ich mich echt genervt.

Fazit:

Ein tolles Buch..allerdings wäre ein bischen Gemeckere weniger besser gewesen.

Note 2- (Schulnotensystem)

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