Mittwoch, 23. April 2014

Rezi - Ulrike Purschke - Hendrikje, vorrübergehend erschossen

Ulrike Purschke - Hendrikje, vorrübergehend erschossen

Autor: Ulrike Purschke
Titel: Hendrikje, vorrübergehend erschossen
Verlag: dtv
ISBN-10: 3423210311
ISBN-13: 978-3423210317
Erschienen: 2007
Seiten: 224

Das Cover:




Die Autorin:

Ulrike Purschke, Jahrgang 1961, ging nach dem Abitur von kassel nach hamburg und war dort zwölf Jahre lang Schauspielerin, unter anderem an Deutschen Schauspielhaus. Danach studierte sie Literaturwissenschaften in Rom und Filmdramaturgie in Hamburg. Heute lebt sie in Berlin und schreibt Drehbücher.

Klappentext:

Hendrikje Schmidt ist eine Pechvoglerin. Ihr Vater ist unbekannt, ihre Mutter hat sie im Stich gelassen. Und jetzt sitzt sie auch noch im Gefängnis und erzählt der spröden Psychologin Frau Dr. Palmenberg ihre Geschichte. Denn eigentliche hatte Hendrikje ihr Leben mal ganz gut im Griff. Tagsüber arbeitet sie als Bedienung in einem Café, nachts malt sie Bilder. Die aussichten auf eine ausstellung stehen gut, da kommt es - natürlich an Weihnachten - ganz knüppeldick: von einem Tag auf den anderen ist Hendrikje bis über beide Ohren verschuldet, allein und todunglücklich. Und weil ihr Selbstmordversuch kläglich misslingt, wollen ihre Freunde beim zweiten mal helfen. Bloß, dass am Ende nicht Hendrikje, sondern zwei ihrer Freunde tot sind.

Meine Meinung:

Mit dem Schreibstil habe ich meine lieben probleme gehabt. Es kam so viel so schnell hintereinander, dass mein Gehrin mit unter abgeschaltet hat und ich den abschnitt nochmals lesen musste. Das hat mir schonmal nicht so gut gefallen.

Das Ganze Buch beinhaltet das Gespräch von Hendrikje und der Psychologin. Hendrikje soll erklären, warum sie wegen Todschlags verurteilt wurde und Hendrikje fängt an......und hört nicht mehr auf. Sie erzählt jede Kleinigkeit und das hat mit unter etwas genervt.

Der Klappentext sagt schon sehr viel und es gibt eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Denn diese Geschichte schmpckt die ganzen Seiten aus.

Insgesamt fand ich Hendrikje sehr naiv und sie kam mir teilweise ziemlich dumm vor. Auf jeden Fall hat mir weder der Humor des Buches gefallen, noch habe ich irgendwas wiedererkannt aus meinen Leben. Ich war am ende der Geschichte eher genervt.

Das Debüt von Frau Purschke als autorin ist jedenfalls mitglückt und sie sollte lieber wieder Schausielen oder Drehbücher schreiben. Wie nochmals einen Roman.

Fazit:

Ein überflüssiges Buch

Note: 5- (Schulnotensystem)


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