Sonntag, 29. Juni 2014

Rezi - Chantal Schreiber - Dick angezogen

Chantal Schreiber - Dick angezogen

Autor: Chantal Schreiber
Titel: Dick angezogen
Verlag: Planet girl
ISBN-10: 3522500040
ISBN-13: 978-3522500043
Empfohlenes Alter: ab 13
Erschienen: 2010
Seiten: 304


Das Cover:




Die Autorin:

Chantal Schreiber, in Wien geboren, wollte eigentlich Sprachen studieren. doch an der Uni erkannte sie: Danke, aber nein danke. Stattdessen ergaben sich Lehr- und  Wanderjahre als fotomodell, Flugbegleiterin und Kellnerin. Immer wieder lebte sie längere Zeit im Ausland, zum Beispiel in Grichenland, Spanien, Australien und japan. Dabei lernte sie viele flughäfen kennen und einige neue Sprachen - vor allem aber, dass Liebe und freundschaft nicht  an geografische Nähe gebunden sind. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher und drehbücher fürs fernsehen. Chantal Schreiber lebt heute mit ihrer tochter Hannah in Wien.

Klappentext:

Paulina ist dick. Punkt. Klar weiß sie, dass das nicht wirklich gesund ist - von attranktiv ganz zu schweigen. Aber essen macht sie irgendwie zufriedener. Und Jungs? Die ignorieren sie doch sowieso.
Dann  begegnet sie Marcus, der sie offensichtlich ganz anders sieht als sie sich selbst. "Du hast die schönsten Augen, die ich je gesehen hab!" Uns das von einem so umwerfenden Typen. Soll Paulina wirklich riskieren ihren panzer abzulegen?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr gut. Chantal schreiber schreibt aus der Ich-Perspektive von Pauliona und so weiss man manner, was sie denkt, fühlt ect.

Paulina ist ein sehr dickes Mädchen, was leider kein Selbstbewusstsein hat. Jungs haben keine Interesse an ihr. Paulina selbst interessiert sich für Kunst und malt wirklich tolle Bilder. so gut, das ihre Kunstlehrerin ihr Unterlagen für eine Kunsthochschule in Baercelona gibt, wo sie sich um ein Stipendium bewerben soll. Das Einzigste Mädchen wohl aus wien, wenn nicht sogar ganz Österreich.

Und in einem Museum lernt Paulina Marcus kennen. Ein Farbiger, der sich für Paulina interessiert und das, obwohl sie so übergewichtig ist. So ganz glauben kann Paulina das nicht.

Wie es weitergeht, müsst ihr selbst lesen.

Toll an dem buch fand ich, wie Paulina dafür kämpft ihrer beruflichen Ziele zu erreichen und wie sie auch Markus klar macht, das zu studieren, was er möchte und nicht das, was sein Vater möchte.

Ansonsten finde ich es schrecklich, wie die autorin audf Klischees rumreitet. Dicke Mäddchen sind: doof, faul, häßlich, bekommen keinen Mann ab und schließen auch keine freundschaften und haben überhaupt kein Selbstbewusstsein. Erst als Paulina anfängt deutlich abzunehmen, stellen sich Erfolge ein.

Warum kann man nicht mal ein buch gegen alle Klischees schreiben?. Es gibt auch Männer, die dicke Frauen attraktiv finden. Es gibt auch Mädchen, die nicht unter ihrem Gewicht leiden. Warum muss alles ins schönheitsideal gepresst werden.

Ind Teilen war es ein gutes Buch in Teilen aber auch nicht.

Fazit:

Ziemlich viel Klischeereiterei

Note: 4 (Schulnotensystem)

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