Dienstag, 10. Juni 2014

Rezi - Uwe Britten - Strassenkid

Uwe Britten - Strassenkid

Autor: Uwe Britten
Titel: Strassenkid
Verlag: Tienemann
ISBN-10: 3522169964
ISBN-13: 978-3522169967
Empfohlenes Alter: 13-16 Jahre
Erschienen: 1997
Seiten: 156

Das Cover:





Der Autor: 

Uwe Britten, Jahrgang 1961, ist nach einem längerem zweiten Bildungsweg und einem Studium der Germanistik und Philosophie Lektor und Kleinverleger in Bonn und Bamberg. Für die Recherchen zu seiner Reportae "Abgehauen. Wie Deutschlands Straßenkids eben (1995)", die auf große Presseresonaz stieß, lebte er selbst sechs wochen auf der Straßen und kam auf diese weise in engen Kontakt mit Berlins Straßenkindern.

Klappentext:

Alles beginnt ganz harmlos. Christian ist wieder einmal mit seiner Mutter aneinander geraten ist, sie hat wie immer mit dem Vater gedroht und christian hockt auf dem Bahnhofvorplatz seiner Heimatstadt. An der Bushaltestelle wartet der Bus in die nächste Stadt. Was ist schon dabei, einen kleinen ausflug zu machen und dem ganzen Mief  wenigstens für einen nachmittag zu entfliehen? In der Stadt angekommen, stellt Christian fest, dass ihm das Geld für die Rückfahrt fehlt. Zui Hause anrufen geht nicht, dass würde den zoff nur vergrößern. Er übernachtet in einem leerstehenden rohbau. Mit jedem Tag, den Christian in der stadt verbringt, wird die Wahrscheinlichkeit, nach hause zurückzukehren geringer. Ohne es geplant zu haben, ist christian ein Straßenkid geworden - ein opbdachloser Jugendlicher, einer von ca. 30.000 in der bundesrepublik

Meine Meinung:

Der schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das buch hat mich von der ersten Seiten an sofort in seinen Bann gezogen und mich erst wieder losgelassen, als ich die 156 Seiten gelesen hatte.  Wirklich klasse gemacht

Wir lernen Christian kennen, als er Zoff mit seiner mUtter hat. Er soll seine hausaufgaben machen, für Geschichte lernen und sein Zimmer aufräumen...nur darauf hat der 13-jährige so gar keine Lust. Er geht von zu haus los und landet am busbahnhof. Dort nimmt er den nächsten bus in die Nächstgrößere Stadt. Dann trammpt er weiter nach dortmund. Von da geht es über Hannover nach Berlin, wo er entgültig hängen bleibt.

Der Rest des buches erzählt von dem leben auf der Straße und mit welchen probleme man tagtäglich zu kämpfen hat. Nach hause ist aber auch keine Lösung.

Insgesamt fand ich die Geschichte sehr gut geschrieben. Nur das Ende hätte ruhig etwas ausführlicher sein können. Denn das buch endet mit einem fiesen cliffhänger und man erfährt leider nicht, wie es augeht und das finde ich schade

Trotzdem eine klare Leseempfehlung von meiner Seite

Fazit:

Ein packendes Buch über das Schicksal eines Strassenkid

Note: 1- (Schulnotensystem)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen