Mittwoch, 21. Januar 2015

Rezi - Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind

Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind

Autor: Daniel Glattauer
Titel: Gut gegen Nordwind
Verlag: Goldmann
ISBN-10: 3442465869
ISBN-13: 978-3442455866
Erschienen: 2006
Seiten: 224
Preis: Taschenbuch: 8,99€, eBook: 7,99€
Besonderes: 1. Band von 2 Bänden


Das Cover:




Der Autor:
Daniel Glattauers Buch "Gut gegen Nordwind" wurde 2006 veröffentlicht - und war gleich ein Volltreffer. Die Liebesgeschichte präsentiert sich in Form eines E-Mail-Romans, in dem sich die beiden Hauptfiguren - ein Mann und eine Frau, die bald schon nicht mehr voneinander lassen können - nicht ein einziges Mal begegnen. Für den österreichischen Autor war der Roman ein Sensationserfolg. Zuvor war er 20 Jahre lang beim "Standard" beschäftigt, hatte dort Essays, Kolumnen und Glossen, aber auch Gerichtsreportagen veröffentlicht. Das Schriftstellerdasein war für ihn in dieser Zeit ebenso wie seine zweite Liebe, die Arbeit als Liedermacher, nicht mehr als ein Hobby. Das hat sich inzwischen natürlich grundlegend geändert.

Klappentext:
Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist gut. Wenn man sich daran gewöhnt das das ganze buch im Email-Format ist, kann man es prima lesen.

Emmi möchte das Abbo der Zeitschrift Like kündigen und schreibt eine E-Mail. Dann eine 2. und dann eine 3.  Dann bekommt sie antwort...allerdings nicht von der Zeitschriftredaktion, sondern von Loe Leike. An den hat sie zufälligerweise die mail gesendet. Und darauf ergibt sich nun ein E-Mail-Verkehr. Sie plaudern über alles mögliche und unmögliche. Leo hat gerade eine On-Off-Beziehung beendet und Emmi ist verheiratet (so wie sie sagt glücklich) und ihr Mann hat 2 Kinder in die ehe gebracht. die 16 Jahre alte Fiona und den 11 Jahre alten Jonas. Soweit alles in Ordnung. Die E-Mails werden aber immer intimer und liebevoller und es entwickelt sich ein richtiger Flirt. Und die frage: sollen wir uns treffen oder besser nicht?

Mir hat dieser E-Mail-Verkahr sehr gut gefallen. Beide Protagonisten geben auf hre Art und Weise sehr, sehr viel preis und das fand ich toll. So konnte ich beide irgendwie besser kennenlernen.

Am ende des buches gibt es dann noch eine Wendung mit der ich definitiv nicht gerechnet habe. Und, weil ich schon einige rezis zu diesem buch gelesen habe und immer das ende kritisiert wurde, möchte ich dazu folgendes sagen: ich finde das ende spitze. Genauso und nicht anders. Das ende (nein ich verrate es jetzt nicht) macht für mich das buch rund und führ zu einer höheren Bewertung. Allerdings bin ich gespannt wie es in Band 2 weitergeht.

Fazit: 

Ein toller Mailverkehr mit unerwarteter Wendung und sehr gutem Ende

Note: 1+ (Schulnotensystem)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen